Dashboard

Vor der Veröffentlichung seiner ersten Seite oder seines ersten Blogbeitrags braucht man eine Website auf der WordPress bereits fertig installiert ist. Wer nicht selbst Hand anlegen möchte, findet dafür breite Unterstützung, da viele Webdesigner und -entwickler mit dem System vertraut sind. Mit Benutzernamen oder die E-Mail-Adresse und einem Passwort gelangt man in den Arbeitsbereich, das so genannte Daschboard. Um dorthin gelangen muss man auf die Loginseite seiner internetadresse an (z.B. http://www.expample.com/wp-login.php oder auch http://www.expample.com/wp-admin/ – ggf. kann es sich hier auch um einen benutzerdefinierten Link handeln, wenn die Loginseite aus Sicherheitsgründen einen neuen Namen bekam).

Bei der Installation und / oder beim Editieren eines neuen Benutzers schlägt WordPress lange und komplexe Passwörter vor, die man am besten in einer kleinen Textdatei auf einem im Netzwerk nicht zugänglichen Datenspeicher speichert, um sie ggf. im Zugriff zu haben. Kurze, einfache Passwörter zu verwenden ist nicht ratsam. Leicht zu hackende Zugangsdaten gefährden nicht nur die Website, sondern auch ihre Besucher.

Anmelden mit Benutzernamen oder E-Mail-Adresse
Anmelden mit Benutzernamen oder E-Mail-Adresse

Nach erfolgreicher Anmeldung in einem brandneuen WordPress landet man im Dashboard das bei 4.6, Testversion per 09.07.2016 so aussah:

willkommen bei wp46
WordPress Dashboard

Die dort verteilten Kästen Willkommen zu WordPress, Auf einen Blick etc., werden Dashboard-Widgets genannt und können über die Optionen (Button rechts oben) an- und wieder ausgeschaltet werden.

dasshbaord aufraeumen
Das WordPress-Dashboard aufräumen

Aktualisierungen

Früher oder später wird man als Administrator einer WordPress-Website mit dem Erfordernis konfrontiert, Versionen von Komponenten (Plugins / Themes) oder WordPress selbst upzudaten. Gründe dafür können Behebungen auffällig gewordener Sicherheitslücken oder Fehlern sein, oder einfach nur Verbesserungen und Funktionserweiterungen. Ein CMS wie WordPress fortlaufend auf neuestem Stand zu halten ist eine der wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen überhaupt.

Die damit verbundenen Vorgänge haben die WordPress-Entwickler daher auch ausgesprochen nutzerfreundlich gestaltet. In der oberen Dashboardleiste meldet ein Aktualisierungssymbol die Verfügbarkeit neuer Versionen. Auch im Hauptmenü wird darauf durch die rot hinterlegte Anzahl betroffener Komponenten hingewiesen. Bevor man sich darauf einlässt, gibt es allerdings noch einen wichtigen Schritt: das Backup, zum Beispiel mit dem multisite-kompatiblen BackUpWordPress oder UpdraftPlus Backup and Restoration. Beide Plugins gibt es auch noch in brauchbaren kostenfreien Versionen. Auch UPdraft kann in Multisites eingesetzt werden, sofern es keine Rolle spielt, dass es ohne Upgrade auf Pro keine Beschränkung der Berechtigung auf den Netzwerkadministrator gibt.

wp-dashboard-aktualisierungen

Einen kompletten Überblick was updatefällig ist gibt die Seite »Aktualisierungen«, erreichbar unter dem gleichnamigen Link.

wp dashboard aktualisierungen 2

Reihenfolge

Ich update zuerst Themes und Plugins, dann erst die WordPress-Version. Mit Plugin- und Theme-Updates sind fallweise auch Kompatibilitätsanpassungen auf die aktuelle WordPress-Version verbunden. Wenn kompatibel gemachte Komponenten vor der neuen WordPress-Version da sind ist sichergestellt, dass ein Update von WordPress nicht dazu führt dass eine betroffene Komponente Fehler erzeugt. Es ist weniger wahrscheinlich, dass nach einem Versionsschritt von WordPress bereits eine Inkompatibilität zur Vorversion besteht.

WordPress Aktualsierungen Themes

Auch ein inaktives Theme kann zu einem Sicherheitsproblem werden, wenn man es nicht aktualisiert. Daher sollte man nicht zu viele davon in seiner Installation herumliegen haben (ich behalte neben dem aktivierten nur ein WordPress-Theme als Reserve). Wenn es neue Versionen von Themes gibt, alle auswählen und auf Themes aktualisieren klicken. Dasselbe gilt für Plugins. Inaktive Plugins sollten ebenfalls gelöscht werden (Achtung bei Multisites, in der Netzwerkpluginliste kann man nicht erkennen, ob eine Komponente nicht vielleicht auf einer der Sites verwendet wird).

WordPress Aktualisierungen Plugins

In seltenen Fällen kann ein Fehler in einem Plugin-Update zum Ausfall der Site führen. Kommt das mal vor, müssen die Verzeichnisse zuvor aktualisierter Komponenten via FTP umbenannt oder gelöscht und ggf. neu installiert werden. Je nach Einstellungen kann es sein, dass eine Fehlermeldung verrät, um welches Plugin es sich handelt. Dann reicht es, dieses zu löschen. Ansonsten ist an den Erfolgsmeldungen erkennbar, dass die Aktualisierung funktionierte.

wordpress-themes-erfolgreich-aktualisiert

Auch schon erlebt: Updates werden gestartet, und dann passiert scheinbar nichts mehr. Sofern einem WordPress nach ein paar Minuten nicht sagt, dass etwas schief ging, nach einer Wartezeit von etwa 10 Minuten die Seite aktualisieren (Daten dabei nochmal durchsenden). Sehr wahrscheinlich sind veranlasste Aktualisierungen dann durchgeführt. Dass ein Update beim ersten Mal schief ging und nach dem zweiten Starten funktionierte, ist auch schon vorgekommen, aber selten.

Der WordPress-Kern (WordPress-Version)

In den meisten aktuell gehaltenen Installationen von WordPress werden Service- und Sicherheitsupdates des WordPress Kerns automatisch durchgeführt. Das betrifft beispielsweise Updates von WordPress 4.3 auf WordPress 4.3.1, nicht aber Versionsupdates, zum Beispiel von 4.3.1 auf 4.4.

wordpress aktualisierungsaufforderung

Um ein WordPress-Update zu vollziehen der Aufforderung Bitte aktualisiere jetzt folgen. Sie führt weiter zum Update-Bereich.

wordpress-aktualisiere-wp-version

Wenn eine deutsche WordPress-Version installiert wurde bekommt man üblicherweise eine deutsche Version angeboten. Den blau eingefärbten Aktualisiere jetzt-Button für die DE-Version klicken. In besonderen Fällen wie bei mehrsprachigen Installationen kann die Oberfläche auch dann deutsch sein, wenn man nicht explizit die DE-Version verwendet. Dann bekommt man auch nur die englischsprachige Version angeboten und muss diese aktualisieren.

Sofern nach dem Update der WordPress-Installation der Hinweis »Datenbank aktualisieren« angezeigt wird, auf den Button klicken. Erst dann ist das Update fertig.

Multisites

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Hier ist die Besonderheit, dass nur der Netzwerk (Super) Administrator Komponenten installieren und aktualisieren kann. Unter »Meine Websites« Netzwerkverwaltung gelangt man in den Administrationsbereich dafür.

Nach WordPress-Updates die Einfluss auf die Datenstruktur haben, ist nach dem Update ein entsprechender Hinweis sichtbar.
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Dem Link »Netzwerk aktualisieren« folgen. Auf der Seite »Netzwerk aktualisieren« den gleichnamigen Button klicken. Nach ein paar Sekunden bis Minuten (abhängig von der Anzahl der Seiten) meldet WordPress sich dann mit »Alles fertig!«

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