Plugins

Tausende verfügbare und (nur noch) teilweise kostenfreie Plugins machen aus WordPress fast alles was man mit einem CMS anstellen wollen kann.

Die Installation und Verwaltung von Plugins obliegt dem Administrator, unter Plugins Installieren. Popuäre Plugins werden hier auch gleich sichtbar. Im Suchfeld Pluginnamen oder Funktionalität eingeben. Die Begriffe müssen genau stimmen. Manchmal findet man in Google mehr (z.B. die genaue Bezeichnung eines gewünschten Plugins). Das gefundene Plugin kann nun direkt von hier aus installiert werden.

Bei Netzwerken / Multisite-Installationen ist zur Installation neuer Komponenten nur der Netzwerkadministrator befugt. Er kann Site-Administratoren jedoch gestatten, Plugins zu aktivieren oder zu deaktivieren.

Plugins für die ein Update bereitsteht, sind entsprechend gekennzeichnet. Mit einem Klick auf »jetzt aktualisieren« wird der Vorgang umgehend in Gang gesetzt.

plugin-aktualisieren

Plugins haben wesentlich zum Erfolg von WordPress beigetragen. Egal welche Funktionalität jemand vermisste, die Aussichten nicht der erste zu sein und dafür eine Lösung vorzufinden, waren meistens ganz gut. Gefühlt würde ich aber sagen, dass mit steigender Power des WordPress-Kerns und immer mehr käuflichen Premium-Plugins die Bedeutung von WordPress-Erweiterungen zurückgeht.

Die Schattenseite von Plugins ist nämlich, dass sie Anforderungen längst nicht immer im Detail erfüllen, oder dabei über das Ziel hinausschießen. Dann hat man mords Konfigurations-Overhead für ein kleines Feature das mit wenigen Skriptzeilen auch zu bekommen wäre.

Manches Plugin ist nur dafür da, ein inaktives Feature von WordPress zu aktivieren, was ein WordPress-Entwickler mit einer Zeile Code in (s)einem Theme erreicht.

Tipps für die Pluginauswahl

  • Ein Plugin wurde sei zwei oder mehr Jahren nicht mehr aktualisiert – abhaken. Sehr wahrscheinlich hat sich sein Einsatz in der Zwischenzeit erübrigt, oder es gibt bessere Lösungen dafür.
  • Es gab nicht nur ein bis drei Releases und dann seit mehr als sechs Monaten kein Update mehr
  • Es works! mit der aktuellen WordPress-Version, resp. nicht oder nicht oft als »broken« gemeldet
  • Die Bewertungen lassen Gutes erhoffen, im Zweifelsfall auch mal die eine oder andere lesen
  • Es wird (bereits) vielfach verwendet
  • Es wird wirklich benötigt (und dann auch aktiviert)

Aus Sicherheits- und Performancegründen sollten Plugins die man nicht mehr braucht nicht nur deaktiviert, sondern gelöscht werden.

Um schneller zu agieren kann die Anzeige von Plugins auf Aktivierte, Inaktive oder solche mit dem Status Aktualisierungen verfügbar begrenzt werden. Darüber hinaus gibt es in manchen Fällen noch Obligatorisch, die sich in einem eigenen Verzeichnis auf dem Webserver befinden wo sie automatisch aktiviert werden, und Dropins, das sind Plugins die eine Ebene über den herkömmlichen Plugins liegend Funktionen des WordPress-Kerns ersetzen ohne aktiviert werden zu müssen.

Man kann diese zwei Arten von Plugins nicht über das Dashboard aktiveren oder deinstallieren.

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