Veröffentlichen allgemein

Für die Veröffentlichung von Content stehen in WordPress zwei Inhaltstypen zur Verfügung, die sich in ihrem Wesen grundlegend unterscheiden, Seiten (Inhaltstyp page) und Beiträge (Inhaltstyp post).

Beiträge

Wenn man WordPress als Blog verwendet, schreibt man “Posts”, die man in der deutschsprachigen Oberfläche unter Beiträge verwaltet. Posts werden nicht als Menü-Link verankert, sondern in umgekehrter chronologischer Reihenfolge (aktuelle zuerst) in einem Blogarchiv gelistet. Die Beitrags-Überschriften in Archiven (evtl. noch ein “weiterlesen”-Link) führen zu den ganzen Beiträgen, von denen jeder seine eigene Adresse (Permalink) hat, und einzeln verlinkt werden kann. Alles, was Beiträge listet, ist ein Archiv, zum Beispiel die Anzeige von Beiträgen einer bestimmten Kategorie, eines Schlagwortes oder aus einem bestimmten Monat.

Nachträgliche Änderungen an den Permalinkeinstellungen bewirken, dass vormals gesetzte Links auf einen Beitrag nicht mehr funktionieren. Daher sollte vor dem Befüllen mit den ersten Inhalten bereits festgelegt sein, welche Permalinkstruktur für die Site gilt. Das Webhostingprodukt muss hierfür mit dem Apache-Modul mod_rewrite ausgestattet sein. Unter Windows-Servern ist es die ISS-Erweiterung URL-Rewrite die semantische Permanlinks unterstützt. WordPress erkennt die Serverumgebung unter der es läuft, und stellt den passenden Code je nach Plattform für die Datei .htaccess oder web.config bereit.

Die Zuweisung von Kategorien und Tags organisiert Beiträge so differenziert wie man mag. Der Unterschied zwischen den beiden ist, dass Kategorien hierarchisch organisiert werden können, Tags hingegen nicht. Aus jeder Kategorie und jedem Tag entsteht automatisch ein Archiv, das alle zugeordneten Beiträge listet wenn man auf eine bestimmte Kategorie oder ein Tag klickt. Auf diese Weise meldet Google bei einem Blog schnell mal ein paar 1000 indizierte Seiten, auch wenn es nur wenige 100 Beiträge gibt.

Zum Datenaustausch werden Beiträge in RSS-Feeds syndiziert. Diese können von interessierten Lesern abonniert werden, dienen jedoch auch als Basis für das Weiterposten der Veröffentlichungen auf anderen Plattformen.

Einfluss der User-Rollen auf Beiträge

Administratoren, Redakteure und Autoren dürfen Beiträge verfassen und veröffentlichen, und haben dabei Zugang zu Medien. Der Aktionsradius von Autoren ist auf ihre eigenen Beiträge beschränkt, die sie auch nach der Veröffentlichung noch bearbeiten und löschen können. Mitarbeiter dürfen Beiträge schreiben, aber nicht veröffentlichen. Der Zugang auf Medien ist für sie nicht vorgesehen. Auf ihre veröffentlichten Beiträge haben sie keinen Zugriff mehr. Administratoren und Redakteure dürfen mit Beiträgen alles machen: ändern, veröffentlichen, löschen, auch mit Beiträgen anderer Verfasser.

Seiten

Im Gegensatz dazu sind Seiten statisch und zeitlos und bestehen nur aus einer Überschrift und dem Inhalt. Verwaltet werden sie im Dashboard unter dem Hauptmenüpunkt Seiten. Verlinkt in einem oder mehreren Menüs bleiben sie über dieselbe Position erreichbar. Ein Impressum wird beispielsweise immer eine statische Seite sein. Jede Seite kann auch Unterseiten haben (hierarchische Struktur), wohingegen man einen Beitrag keinem anderen Beitrag (dafür aber einer Unterkategorie) zuordnen kann.

Seiten werden (nativ) ausschließlich über Menüs organisiert. Sie erhalten weder einen Anrisstext, noch werden sie kategorisiert oder getagged. Auch im RSS-Feed kommen sie nicht vor.

Für Seiten kann außerdem manuell ein Template bestimmt werden (sofern vorhanden), was bei Artikeln (Posts) nicht geht. Dafür gibt es optionale Formatvorlagen (die von WordPress vordefiniert sind, zum Beispiel Gallery, Video, Link), die lediglich verfügbar sind, wenn ein Theme sie unterstützt.

Einfluss der User-Rollen auf Seiten

Nur Administratoren und Redakteure dürfen Seiten bearbeiten und veröffentlichen. Redakteure haben allerdings keinen Zugang zur Menüverwaltung.

Kommentar schreiben

E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Overlay background for modal content