Nachdem ich neulich enteckt hatte, dass mein Fotoblog auf einem veralteten Theme – TwentyTwentyThree (zuletzt aktualisiert am 13. November 2024) – läuft, beschloss ich, es umzustellen auf dasselbe Theme, das ich auch für diese Website verwende. Es handelt sich um eine einfache Eigenentwicklung die dafür konzipiert ist, Layouts und über das Minimum hinausgehende Templates über die Website einzurichten. Auf Vorlagen wird weitgehend verzichtet, denn auch diese werden im Bedarfsll individuell auf der jeweiligen Website angelegt. Es hätte für mich ansonsten nichts gegen ein Standard-Theme wie TwentyTwenyFive gesprochen, doch da ist schon wieder so viel drin, dass die Umsetzung von Layoutvorgaben mehr Zeit beansprucht als mit dem einfachen Basic-Theme das ich nun einsetze.
Anmerkung am Rande: Über die Einrichtung eines Fotoblogs in dem man sich Fotos in hoher Auflösung (4k) ansehen kann, habe ich schon mal geschrieben. Eine Sache hat sich mittlerweile geändert, die Meow-Lightbox kann nun ebenfalls Bilder in Vollansicht anzeigen und eine Diashow zum Zurücklehnen abspielen. Damit kommen Fotos auf großen Monitoren voll zur Geltung.
Das Layout wollte ich in dem Stil lassen wie es war, mit ein paar kleineren Anpassungen. Stildefinitionen wie Farben und Typografie sowie Header und Footer legte ich in der Vorschau an. Daneben hatte ich den Layout-Editor mit dem alten Theme geöffnet und kopierte Header- und Footerblöcke einfach in das neue Theme. So waren nur noch wenige Anpassungen erforderlich.


Da die Anzeige der Beiträge in allen Archiven gleich aussehen sollte, legte ich eine Vorlage für das Beitragstemplate an. Damit musste nicht jedes Archiv-Template extra bearbeitet werden. Alles in allem, war das Fotoblog innerhalb einer Stunde auf dem gewünschten Layoutstand. Änderungen können zentral vorgenommen werden.

Mittlerweile habe ich bereits mehrere Layouts auf diese Weise umgesetzt. Nicht immer geht es so schnell, da man in den meisten Fällen ja „von scratch“ anfängt, und gelegentlich auch noch ein paar Extra-Templates oder Vorlagen benötigt, die über den Site-Editor hinzugefügt werden müssen. Doch es zeigt deutlich, dass man mit einem einfachen Block-Theme das nur aus wenigen Dateien besteht und nicht ein einzige Option hat ungeheuer flexibel ist, und mit etwas Übung auch noch sehr schnell.
Mit so genannten Multipupose-Themes, die eine Weile lang gerne genommen wurden und mit „tons of options“ ausgestattet waren, konnte man natürlich auch Websites unterschiedlich gestalten. Doch diese Flexibilität bei so wenig erforderlichen Dateien hatten sie nicht. Ich bin auch ziemlich überzeugt, dass die Einrichtung einer Website mit einem Theme aus der Prä-FSE-Ära deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm.




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