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Als in WordPress die Block-Themes aufkamen, war das schon eine ziemlich Umstellung. Wusste ich nach jahrelanger Erfahrung mit WordPress und PHP ziemlich schnell, wie ich Lösungen finde und umsetze, standen plötzlich die Blöcke zwischen mir und dem, was ich umsetzen wollte. Meistens ging es dabei um dynamischen Output.

In Templates konnte man nun gar nichts dynamisches mehr reinschreiben. Teilweise konnte man zwar nach wie vor auf Filter und Hooks zurückgreifen, doch das erfüllt die Anforderungen nicht immer. Dynamisch sein konnten nur noch Elemente, die man über den Site-Editor dort einfügte, also Blöcke. Wie froh war ich anfangs über ACF pro, mit dem man ohne die PHP-Komfortzone zu verlassen, Blöcke bauen konnte.

Wer allerdings ein Plugin wie ACF dafür nutzt, seine Blöcke zu entwickeln, ist und bleibt davon abhängig, das Plugin weiterhin zu abonnieren. Grundsätzlich entwickle ich nicht gerne, was mich dann von kostenpflichtigen Angeboten abhängig macht. ACF ist eine Ausnahme, da ich noch eine der alten Lifetime-Lizenzen habe.

Mittlerweile brauche ich ACF nicht mehr, um Blöcke zu entwickeln, doch nicht wenige die ich damit entwickelte, sind noch im Einsatz und werden auch weiter gepflegt. Daher gefällt mir das letzte Update auch ganz besonders. ACF Blocks V3 ist nun kompatibel mit der Block API V3.

Grundsätzlich habe ich den Preview-Mode immer vorgezogen, denn das Bearbeiten eines ACF-Blocks im Edit-Mode bedeutete, dass die Vorschau des Blocks vollständig durch ein Inline-Formular ersetzt wurde. Dies ermöglichte zwar den direkten Zugriff auf die Felder, man konnte jedoch nur wenig bis gar nicht erkennen, wie der Block dann auf der Seite aussehen würde.

Der Nachteil des Preview-Modes war der beschränkte Platz in der Seitenleiste. Da war’s dann schon mal so dicht gedrängt, dass Textfelder kaum noch beschreibbar waren. Mit Repeatern, Flexible Layouts oder ähnlich komplexen Feldern und Kombinationen war man hier aufgeschmissen.

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Da macht es hier schon mehr Spaß.

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Auf die v3 zu wechselt ist eine Option, kein Muss

Soweit ich bisher getestet habe, ist die Umstellung frei von Komplikationen. Alles (bei mir) funktioniert wie vorher, abgesehen von dem deutlichen Plus an Komfort beim Bearbeiten.

Um sicherzustellen, dass die Vorschau eines Blocks korrekt ist, rendert WordPress nun jeden Block innerhalb seines eigenen <iframe>. Dadurch wird der Block von den Stilen des Administrators isoliert, um zu verhindern, dass diese in den Frontend-Stil der Blöcke einfließen.

In ACF Blocks V3 werden die Felder nun in einer größeren, speziellen Seitenleiste geöffnet, sodass die Vorschau des Blocks im Editor sichtbar bleibt. Das bedeutet, dass Redakteure die Vortele der Block-<iframe>-Architektur von WordPress nutzen können, während sie beim Editieren von einer deutlich verbesserten, optimierten Benutzererfahrung profitieren. Die Änderung schafft deutlich mehr Platz für das Editieren von Feldern – ein entscheidender Vorteil für komplexe Felder wie Repeater und Galerien.

Das Update bringt noch mehr neue Features, wie z.B. Custom Palettes für den Color-Picker, oder er nutzt die Color-Palette des Themes. Das bedeutet, wer bisher einen entsprechenden Javascript-Filter in seiner functions.php eingebunden hatte, wird ihn künftig nicht mehr brauchen (den wegzulassen habe ich bisher nicht getestet).

acf.add_filter('color_picker_args', function( args, field ){
    args.palettes = [...]
    return args;
});  

Wichtig zu wissen: Man braucht nun mindestens WordPress 6.2 um ACF 6.6 nutzen zu können.

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