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Foto von Gabriele Lässer

Die Umsetzung eines Plugins zur automatisierten Beitragsabonnements-Funktion gestaltete sich komplexer als erwartet. Ursprünglich als einfaches Projekt geplant, stieß ich auf die Herausforderungen des E-Mail-Designs, das nach wie vor auf veralteten Tabellenlayouts basiert und wenig Kompatibilität mit modernen Webstandards bietet.

Ja, ich hätte es besser wissen müssen. Schon lange trug ich die Idee mit mir herum, Beiträge abonnieren zu lassen und dafür ein eigenes, kleines Plugin zu programmieren. Interessent füllt Formular aus, wählt die Zeitspanne aus, bestätigt seine Wahl mit DoubleOptin und abonniert sind sie, die Verständigungen über neue Beiträge. Dabei bildete ich mir ein, eine Vorlage mit dem Block-Editor zu machen, die Angaben sollten in Tabellenlayouts und Inline-Farben „übersetzt“ werden und gut. Doch über dieses Layout kam ich damit erstmal nicht hinaus.

Warum ist das so? – Seit jeher war das Styling von E-Mails eine Krux. HTML ja, aber von modernen Standards nicht die Spur. 2008 hatten wir mal den Auftrag, einen E-Mail-Newsletter zu gestalten. Es war eine Tortur, zumal jede Änderung an diversen E-Mail-Clients getestet werden musste. Am Ende passte das Ergebnis zwar, doch wie viel Zeit wir dafür nur kalkuliert und dann tatsächlich gebraucht hatten, daran mag ich gar nicht denken.

Und 16 Jahre später? E-Mail-Templates sind nach wie vor eine besondere Herausforderung. An den „Standards“ dafür hat sich bis heute nicht viel geändert. Es werden Tabellen gebaut, was im Webdesign seit über 20 Jahren verpönt ist. Nur PDFs online gestalten ist vielleicht noch schlimmer ;).

Die Suche nach einer Lösung für responsive E-Mails führte mich schließlich zu MJML, einer Auszeichnungssprache, die Templates in E-Mail-Vorlagen übersetzt. Hier ein Beispieltemplate von der Website:

Allerdings ist es kaum zumutbar, Vorlagen mit Code zu schreiben. Und so hatte ich die Idee, einen eingeschränkten Block-Editor zu verwenden, die Styles von da in MJML zu „übersetzen“, und so die Mails in gewünschter Weise zu gestalten. Es ist nicht perfekt, doch grundsätzlich funktioniert es. Das E-Mail-Design lässt sich nun anpassen. In Zukunft werden die Aussendungen dann etwa so aussehen:

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