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Foto von Gabriele Lässer

Heute kam WordPress 7.1 heraus und würdigt die wegweisende Jazzpianistin, Arrangeurin und Komponistin Mary Lou Williams. Es gab wieder ein paar sehr interessante Anpassungen, aber auch die Rücknahme von Änderungen die wohl nicht so gut aufgenommen worden waren, wie der standardmäßige Vollbildmodus im Editor ohne Adminleiste, oder das Verhalten der Mediathek, die Bilder nur noch Klick für Klick anzeigte, anstatt dass die Bilder beim Scrollen automatisch nachgeladen werden.

Responsive Styles

Wie man’s von Drittanbietern möglicherweise schon lange kennt, kann das Erscheinungsbild von Blöcken nun nicht mehr nur global, sondern differenziert für Desktop, Tablet und Phones eingestellt werden.

Ich kann mir zwar vorstellen, dass gute Layouter das bisher nicht so sehr vermissten, doch wer es von andern Pagebuildern kennt, braucht es vielleicht. Was ich bisher am Block-Editor schätzte, war die Einfachheit, und nicht mit 1000 Options vollgemüllt zu werden.

Adminbar nun immer sichtbar

Auch im Editor-Vollbildmodus bleibt nun die Admin-Leiste sichtbar. Das begrüße ich sehr. Bisher hatte ich ein Plugin dafür bemüht, den Vollbildmodus gar nicht erst zum Standard werden zu lassen.

Medien

Eine neue Art, Bilder zuzuschneiden

Hier ist mir kein Unterschied zu vorher aufgefallen, und mit dem Bild, das ich in der Beschreibung der neuen WP-Version sah, hat die Bildbearbeitungsfunktion in „meinen“ Mediatheken sowas von gar nichts gemein. Hier muss ich wohl noch genauer hinsehen…?

Die Bildkomprimierung, Größenanpassung und Generierung von Vorschaubildern erfolgt nun im Browser, was die Serverauslastung verringert und kleinere Dateien erzeugt, ohne dass die PHP-Speichergrenzen oder Upload-Timeouts erreicht werden.

Zudem können nun uach AVIF, HEIC und HDR-Gain-Maps hochgeladen werden.

Für Collaboration: Inline-Kommentare mit Nennung

Für Collaboration hatte ich bisher keine Verwendung. Es erschloss sich mir auch nicht, warum Collaboration – die natürlich in Projekten in denen man sie braucht, ungeheuer wertvoll ist, doch wie viele sind das…? – der nativen Mehrsprachigkeit vorgezogen wurde. Letztere wäre für viele mehr Projekte und Anwender sinnvoll und hilfreich gewesen.

Breakpoints selber definieren

Wer sein Theme selbst entwickelt oder ein Childtheme verwendet, kann die Standard-Breakpoints in der theme.json nun überschreiben.

{
"settings" : {
    "viewport": {
        "mobile": "29rem",
        "tablet": "42rem"
        }
    }
}

Das direkt in den Theme-Styles festlegen zu können hätte für mich mehr Sinn ergeben. Themes werden ja üblicherweise nicht vom User selbst editiert. Andererseits bleibt doch die Tatsache bestehen, dass die Standardwerte für Tablet und Mobiles gängige Standards widerspiegeln. Diese zu ändern dürfte wohl eher ein Ausnahmeanspruch sein, für den es dann auch mal ein individuelles Theme sein darf.

Zwei neue Blöcke

Eigene Iconsammlungen und Icons

Entwickler können die Icon-Bibliothek von WordPress um ihre eigenen Sammlungen erweitern, sodass benutzerdefinierte Icons neben der integrierten Bibliothek im gesamten Editor verfügbar sind. Wie das geht, beschreibt WordPress Icon-Block um eigene Sammlungen erweitern.

Buttonstile für Hover und Focus

Kein CSS mehr, um Buttonfarben auf Hover und Focus zu ändern.

Konsequente Nutzung von iframes im Site Editor

Der Bearbeitungsbereich läuft unabhängig von der WordPress-Admin-Oberfläche, sodass Admin-Stile Inhalte nicht beeinträchtigen. Viewport-relative Einheiten und Media-Queries wirken sich nun direkt auf den Bearbeitungsbereich aus, wodurch sich responsive Layouts vorhersehbarer verhalten. Die Änderung ist größtenteils unsichtbar, führt aber zu einem zuverlässigeren und konsistenteren Editor.

WordPress 7.1 bringt auch wieder Verbesserungen für die Accessibility und Performance.

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