Ankerlink an den Anfang der Seite
z03 3487 5
Foto von Gabriele Lässer
Generic filters
Filter by Kategorien

Einst gabe es zum definieren von Abständen das „leer.gif“, denn in den Anfängen von HTML gab es nur wenig Einflussnahme auf das Erscheinungsbild von Elementen. Um Elemente überhaupt nebeneinander zu bringen, war es in ab ca 1997 geübte Praxis, Layouts mit Tabellen anzulegen. Auch meine ersten Weblayouts basierten noch auf Tabellen. Danach kamen dann Floatlayouts (zurückblickend kommen mir die noch grauenvoller vor als die Tabellen ;)), und dann, endlich, mit HTML5 2009 die Aussicht auf Flex-Layouts, und später auch Grids. Bis zur allgemeinen Praxistauglichkeit war’s allerdings noch ein Weg.

Margin und Padding kamen mit CSS Level 1 1996. Es gibt sie immer noch, doch auch ein Block-Element namens „Abstandhalter“, der ein leeres HTML-Element zwischen andere HTML-Elemente schiebt und so einen horizontalen Abstand schafft. Er ist eine Behelfslösung, den halt auch viele Pagebuilder mitbringen.

Innen- Außen- und Blockabstände verstehen

Block- und Inline-Blockelemente in HTML (nicht zu verwechseln mit Blöcken des WordPress-Blockeditors) können sowohl Innen- als auch Außenabstände erhalten. Margin bezeichnet dabei den Außenabstand, Padding den Innenabstand.

Margin vs Abstandhalter

Das Beispiel ist natürlich „überspitzt“, doch würde man den Abstand zwischen zwei Elementen (in diesem Fall „Gruppen“) rein mit einem Abstandhalter feslegen, würde das natürlich auch seinen Zweck erfüllen, bräuchte jedoch drei Elemente statt zwei, und semantisch wäre es auch nicht der Bringer.

Hier wie es im Frontend aussieht.

Der Abstandhalter hat keinen Content, was in Hinblick auf Barrierefreiheit und Suchmaschinenoptimierung nicht ganz so freundlich ist, wie den Abstand über CSS (Margin) festzulegen.

Visuell besteht kein Unterschied zu der Abstandhalter-Variante, es gibt nur zwei Elemente und beide haben Inhalt.

Aneinander anschließende Sektionen mit Padding bauen

Gibt man einem Absatz im Blockeditor eine Hintergrundfarbe, erhält dieser normalerweise automatisch einen Innenabstand (den man selbstverständlich auch ändern kann).

Das ist zum Beispiel ein Mittel zur Hervorhebung eines bestimmten Inhalts, doch hier geht ums Layouten…

Manchmal komme ich auf Landingpages und sehe Sektionen mit Hintergrundfarben oder Bild, die eigentlich aneinander anschließen sollten, doch stattdessen sind dazwischen weiße Streifen, die da einfach nicht hingehören. Da hat jemand in seinem Pagebuilder einfach nicht herausfinden können, wie der den Außenabstand wegbekommt.

Der Unterschied zur Verwendung von Außenabständen wird deutlich, wenn man die Hintergründe färbt. Und man erkennt gut, dass wer mit Sektionen arbeiten möchte, die unmittelbar aneinander anschließen, in Padding sein Justierungswerkzeug findet.

Wenn alle drei Gruppen keinen Außenabstand mehr haben, schließen die Sektionen direkt aneinander an (es kann auch mal sein, dass ein Element innerhalb eines Elements ohne Außenabstand einen Abstand verursacht, d.h. in Einzelfällen bekommt man einen unerwünschten Abstand nicht so leicht weg).

Gap, die möglicherweise unterschätzte Macht in Blocklayouts

„Mind the Gap“ bekommt in der Layoutgestaltung mit dem Blockeditor eine zweite Bedeutung. Einfaches Beispiel:

Eine Überschrift

ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz

noch eine Überschrift

noch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatznoch ein Absatz

Während meiner redaktionellen Tätigkeit habe ich mal gelernt, dass Überschriften näher an dem Element sein sollen, zu dem sie gehören als am vorherigen Abschnitt. Ich habe auch schon Beiträge gesehen, da klebte die Überschrift am vorherigen Abschnitt, und zwischen ihr und dem Inhalt, den sie eigentlich betitelte, klaffte eine große Lücke.

Gruppieren und einandern näher bringen ist die Lösung.

Eine Überschrift

ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz ein Absatz

Elemente, die näher aneinandergerückt oder auch weiter voneinander entfernt werden sollen, einfach gruppieren, und den „Gap“ über Blockabstände justieren. Die Abstände sind je nach Theme anders benannt, davon nicht irritieren lassen.

Untereinander

gereihte

Absätze

haben

standardmäßig

Abstände

voneinander

Untereinander

gereihte

Absätze

kann

man

gruppieren,

die

Blockabstände

rausnehmen,

dann

haben

sie

keine

Abstände

mehr

voneinander

Das funktioniert in allen Elmenten, die als Sektionen geeignet sind, Cover, Gruppen, Zeilen, Stapel, Raster und Tabellen.

Hinweis: das verwendete Theme muss mit dem Blockeditor kompatibel sein, und die Einstellungen unterstützen, damit die Elemente zum Justieren verfügbar sind.

3 Kommentare zu „Abstände richtig lösen mit Padding/Margin/Gap“

  1. Chris

    Ich habe jetzt erst bemerkt, dass dieser Blog noch existiert, was mich sehr freut. Ich hatte immer den RSS-Feed abonniert, aber irgendwann kam dort nichts mehr an und die alten Themen führten auf eine Fehlerseite („Internal Server Error“). Daher bin ich lange davon ausgegangen, dass die Seite eingestellt wurde.

    Meine Frage: Gibt es noch einen funktionierenden RSS-Feed? Ich verfolge mehrere verschiedene Blogs, die ich über ein RSS-Addon im Browser eingebunden habe. Da hätte ich auch diesen Blog gerne wieder dabei.

    1. webentwicklerinbregenz

      Hallo Chris, vielen Dank für das RSS-Abo und den Hinweis. Früher war der Blog eine eigene WordPress-Instanz unter https://blog.webentwicklerin.at, d.h. original exisitert er tatsächlich nicht mehr, sondern wurde in meine Website migriert. Was ich tatsächlich nicht bedachte hatte war, die Deaktivierung von Feeds dann auch aufzuheben. Ich hab den RSS-Feed wieder aktiviert — ab jetzt kommen neue Beiträge über https://webentwicklerin.at/feed/ (Achtung, nicht mehr https://blog.webentwicklerin.at/feed/) rein.

      1. Chris

        Herzlichen Dank!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hinweis: Name und E-Mail-Adresse (beides optional, da alle Kommentare moderiert werden) werden dauerhaft gespeichert. Über dieses Formular kann jeder Zeit die Löschung persönlicher Daten oder Kommentare angefordert werden; die Anfrage wird nicht veröffentlicht und nach der Bearbeitung gelöscht. IP-Adressen, die mit Kommentaren gespeichert werden, werden nach zwei Monaten automatisch gelöscht.

Ihre Nachricht wird möglicherweise zur Spam-Prüfung an OpenAI (USA) weitergeleitet. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.