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Der Beitrag, geschriebem am 8. Februar 2016, ist schon etwas älter und könnte womöglich nicht mehr aktuell sein

Wer ein Flash-Plugin in seinem Browser aus Sicherheits- oder anderen Gründen deinstalliert hat, sieht statt Flashinhalten (betrifft gelegentlich auch Werbeanzeigen) auf manchen Websites den grau hinterlegten Hinweis »ein Plugin wird benötigt, um diese Inhalte darzustellen«.

Dieser Anblick ist kein Grund zur Sorge, sondern eher ein Hinweis darauf, dass man auf einer veralteten Website gelandet ist. Neue Sites die auf modernen Webstandards basieren, setzen Flash üblicherweise nicht mehr ein.

Mit HTML5 entstanden Standards die multimediale Inhalte wie Audio- und Videodateien unterstützen, und damit ein Drittanbieter-Browser-Plugin überflüssig machen. Bedeutende Videoplattformen haben mittlerweile auf HTML5 umgestellt. Zuletzt überraschte auch Facebook damit, dass ich (seit etwa zwei Jahren ohne Flashplayer) Videos abspielen konnte. Die Anzahl von Websites die Flash einsetzen geht seit Jahren kontinuierlich zurück.

In den letzten Jahren sorgte Flash immer wieder wegen gravierender Sicherheitslücken für Schlagzeilen, was unter anderem dazu führte, dass Firefox im Juli 2015 das automatische Abspielen von Flashinhalten blockierte. Google Chrome unterband das Abspielen von Flash-Werbeinschaltungen per September 2015.

Die Bewegung Occupy Flash verschrieb sich dem Ziel, auf das Ende des Flashplayer-Plugins in Desktopbrowsern hinzuwirken („Die Welt soll die »Flash Player«-Erweiterung von ihren Desktopbrowsern deinstallieren“).

Links:
Privat-PCs: 75 Prozent nutzen veralteten Flash Player

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